Holzkontor Preussen GmbH

Zu Beginn des neuen Jahrtausends haben Harpen EKT (heute RWE), Pfleiderer Holzwerkstoffe und AR Recycling beschlossen gemeinsam ein Holzheizkraftwerk mit dazugehöriger Aufbereitungsanlage in der Bundeshauptstadt Berlin zu errichten und zu betreiben.

Im Ergebnis wurden ein Holzheizkraftwerk in Berlin/Rudow mit einem Verbrauch von bis zu 260.000 Jahrestonnen an Altholz, genehmigt nach der 17. BISchV und eine Altholzaufbereitungsanlage mit einer technischen Leistung von bis zu 315.000 Jahrestonnen in Berlin/Spandau gebaut.

Betrieben werden heute das Holzheizkraftwerk von innogy, einer Tochtergesellschaft von RWE und die Altholzaufbereitungsanlage vom Holzkontor Preussen, einer Tochtergesellschaft der UAI GmbH mit dem Alleingesellschafter Michael Klotz.

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Kapazität der Altholzaufbereitungsanlage in Jahrestonnen

Besonderheit: Wasseranbinding mit Schiffsverkehr

Verkehrstechnisch verbunden sind beide Unternehmen hauptsächlich über die Wasserstraßen in Berlin. Hier fahren Schubleichter im Pendelverkehr zwischen den Stadtteilen Rudow und Spandau und transportieren mehr als 50 % der benötigten Holzmenge zur Produktion von Wärme und Strom.

Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

Die Altholzaufbereitungsanlage der Holzkontor Preussen GmbH verfügt über die Genehmigung Altholz aller Kategorien zu lagern und zu behandeln, gleiches gilt für teerhaltige Dachpappe.

Neben der Produktion von Einsatzstoffen für die thermische Verwertung werden Holzhackschnitzel aus Altholz der Kategorien I und II in allen Fraktionen für die stoffliche Verwertung in der in- und ausländischen Holzwerkstoffindustrie hergestellt.

Zur Verfügung steht dazu eine erfahrene, motivierte Mannschaft und eine über Jahrzehnte ausgereifte Technik, die ausschließlich elektrisch betrieben in geschlossenen Hallen aufgebaut ist.